Betreuungsdienst

Die Fachfrauen und Fachmänner für die betreuende Versorgung und Transport

Die Gruppe Betreuungsdienst gewährleistet die betreuende Versorgung von leichtverletzten und unverletzten Personen. Im Behandlungsplatz betreiben die „Betreuer“ die Sichtungskategorie III. Zusätzlich unterstützen Sie die Notfallnachsorge im Bereich der Totenablage bei der Betreuung der Angehörigen.

Der Betreuungsdienst gibt den unverletzten Betroffenen in einer Schadenslage das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit. Die Betroffenen sollen erkennen, dass jemand für sie da ist und Hilfe organisiert

Betroffene können sich in einer Großschadenslage nicht wie gewohnt selber versorgen! Deshalb muss die aktuelle Situation der Betroffenen festgestellt werden, um ihnen gezielt Hilfe zukommen lassen zu können.

Der Betreuungsdienst sichert die Belange Betroffener und stellt somit eine sogenannte Primäreinsatzeinheit dar!

Prinzip 1 des Betreuungsdienstes:

„Sicherstellung der Grundbedürfnisse“

Prinzip 2 des Betreuungsdienstes:

„Hilfe zur Selbsthilfe “

Aufgaben:

Die Gruppe Betreuungsdienst

  • richtet Unterkünfte ein

  • registriert alle leichtverletzten und nichtverletzten Personen für das Kreisauskunftsbüro/Unterkunftsbüro

  • Versorgung von Menschen mit Dingen des täglichen Bedarfes

  • Transportbegleitung bei Evakuierung und Räumung

  • betreut besondere Personengruppen

  • versorgt leichtverletzte Personen

  • unterstützt die Notfallnachsorge

  • wirkt bei der Logistik der gesamten Einheit mit

  • unterstützt andere Einsatzeinheiten

 

 

Zusammenarbeit innerhalb der Einsatzeinheit:

Die Helferinnen und Helfer des Sanitäts- und der Betreuungsdienstes unterstützen sich gegenseitig. Dadurch können die Versorgungskapazitäten erhöht werden.


Das Modul SEG B in Rheinland-Pfalz setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:

12 Personen (1 Gruppenführer; 2 Truppführer; 9 Helfer, davon 3 Kraftfahrer und 2 ausgebildet in PSNV/Notfallnachsorge.